Als rohstoffarmes Land ist Deutschland auf ein funktionsfähiges und leistungsstarkes Bildungswesen mehr als andere Länder angewiesen. Umso verheerender wirken sich falsche Weichenstellungen der derzeitigen Politik im Bereich der Bildungs- und Hochschulpolitik aus wie etwa
» die Einführung des obligaten Englischunterrichts bereits in der Grundschule;
» die flächendeckende Umsetzung von „Inklusions“-Programmen;
» Zerstörung der gymnasialen Ausbildung mittels Gesamt- und Gemeinschaftsschulen;
» die kontinuierliche Absenkung von Leistungsniveaus in allen Schulfächern;
» die kritiklose Umsetzung des sogenannten „Bologna“-Prozesses an den deutschen Hochschulen.

Wir bekennen sich zum Leistungsprinzip und zur Förderung von Leistungsträgern. Sie lehnt eine ausufernde „Kuschelpädagogik“ ebenso wie die gezielte Verflachungs- und Nivellierungspolitik der etablierten Parteien rundweg ab. Das ehedem in aller Welt bewunderte deutsche Bildungssystem muß sich wieder auf seine Wurzeln besinnen und in der Lage sein, unseren Kindern, Jugendlichen und Studierenden optimale Bildungsgrundlagen zu vermitteln. Diese Zielsetzung muß sich in der Organisation des Bildungswesens niederschlagen.

Gleichmacherische Gesamtschulexperimente sind abzulehnen. Inklusions-Experimente – also die umfassende Integration aller Kinder ohne Rücksicht auf Behinderungsgrad und konkreten Förderbedarf in die regulären Klassen- und Unterrichtsverbände – haben nach unserem Verständnis nichts an deutschen Bildungseinrichtungen zu suchen. Ersten Erfahrungen zufolge führen sie zur Überforderung der Lehrer und wirken sich negativ auf die Lernergebnisse der behinderten wie der nicht behinderten Schüler aus.

Wir stehen für die Wiederherstellung eines nach unterschiedlichen Leistungs- und Anforderungsniveaus gestuften Schulsystems, das die Gewähr dafür bietet, leistungsstarken ebenso wie leistungsschwächeren Schülern adäquate Bildungsmöglichkeiten zukommen zu lassen. Grundsätzlich halten wir kleinere Schulklassen für sinnvoll, um eine individuellere und leistungsgerechtere Förderung zu ermöglichen.

Das deutsche Bildungswesen sollte zentral auf Deutschlandebene geregelt werden – die bildungspolitische Kleinstaaterei unter dem Deckmantel des Föderalismus halten wir für anachronistisch und mit der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht vereinbar. Eine künftige Neuregelung wird sicherzustellen haben, daß die Herstellung einheitlicher deutscher Bildungsstandards nicht zu Lasten der heute leistungsstärkeren Bundesländer geht.

Wir sprechen uns dafür aus, daß in stark überfremdeten Ballungsgebieten mit hohem Ausländeranteil deutsche und ausländische Kinder in getrennten Schulklassen unterrichtet werden. Schon ein 20-prozentiger Ausländeranteil mindert das Leistungsniveau des gesamten Klassenverbands drastisch. Zudem sollen nach ethnischer Zugehörigkeit zusammengesetzte Klassenverbände nichtdeutschen Heranwachsenden die Möglichkeit einer späteren Re-Integration in ihren Heimatländern erhalten.

Wir bekennen uns zur Forderung nach einer lebensnahen und heimatbezogenen Allgemeinbildung. Unsere Schulen sollen unseren Kindern Heimat- und Volksverbundenheit, Identität und Brauchtum vermitteln. Auch müssen die Bildungseinrichtungen der Aufgabe gerecht werden, der heranwachsenden Generation ein zeitgemäßes Gesundheits- und Ernährungsbewußtsein nahezubringen. Wir akzeptieren nicht, daß bereits an den Schulen durch falsche Weichenstellungen, Bewegungsmangel und schädliche Lebensgewohnheiten künftige Generationen von Dauerpatienten generiert werden. Wir bekennen uns dazu, daß Lehrer Vorbilder sein und durch umfassende Tüchtigkeit motivieren sollen.

Sogenannte „Sekundärtugenden“ wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Fleiß, Disziplin und Ordnung sollen an unseren Bildungseinrichtungen wieder einen höheren Stellenwert erhalten. Dabei halten wir die Beibehaltung bzw. Wiedereinführung von Kopfnoten für sinnvoll.

Der Geschichtsunterricht darf nicht länger einem wissenschaftlich überholten Geschichtsbild und der Verstetigung historischer Schuldkomplexe dienen, sondern muß der Vermittlung eines objektiven und umfassenden Bildes der gesamten Geschichte unseres Volkes verpflichtet sein.

Studiengebühren für das Erststudium sind sozial ungerecht und daher abzulehnen. Ausländische Studenten sollten nur dann einen Platz an deutschen Hochschulen erhalten, wenn kein Deutscher diesen Platz beansprucht.

Damit das deutsche Bildungswesen künftig international wieder einen Platz in der Spitzenliga behaupten kann, sind mehr staatliche Investitionen im Bildungssektor unumgänglich. Durch eine konsequente Ausrichtung am Leistungsprinzip und eine ebenso konsequente Absage an linke Gleichmacherei wird Deutschland den erhöhten Bedarf an Leistungsträgern künftig wieder aus eigener Kraft decken können.

Im Kulturbereich bekennen wir uns zum Schutz unseres reichen kulturellen Erbes vor Entstellung, Verfälschung und Ausverkauf.

Unbeschadet der föderalistischen Traditionen unseres Landes in Kulturangelegenheiten sehen wir zentralen Regelungsbedarf im Bereich der staatlichen Film- und Kunstförderung sowie der Medienpolitik. Ein Grundrecht auf tendenziöse und diffamierende Berichterstattung akzeptieren wir nicht – auch nicht unter Berufung auf die Grundrechte der Meinungs- und Pressefreiheit. Diese finden dort ihre Grenze, wo Grundwerte der abendländischen Tradition wie Heimat, Familie und Religion verächtlich gemacht, Massenmedien zum politischen Meinungskampf mißbraucht und der öffentliche Raum zur Projektionsfläche des Obszönen gemacht werden.

Von Ausübenden und Verantwortlichen im Medienbetrieb sind wieder Objektivität und fachliche Qualifikation nach Maßgabe der geltenden Pressegesetze einzufordern; Mißbrauch von Medienmacht ist unter Strafe zu stellen. Die staatliche Kultur- und Filmförderung ist unter den gleichen Gesichtspunkten neu zu regeln; der Abfluß deutscher Steuer- und Fördergelder in ausländische Filmproduktionen ist zu unterbinden.